Was ist eine Privatversicherung?

Service Strategie DVKA
Privat oder gesetzlich, dass ist die Frage.

Am 22.10. schrieb mir die VID (Valsts ieņēmumu dienests – Staatliche Finanzverwaltung in Lettland) der DVKA (Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung – Ausland) fordert von mir Geld aus 2007 und erläuterte genauer die Zusammensetzung vermischt mit EU §, die das Recht dazu geben, grenzübergreifend zu Arbeiten.
Am 4.11. habe ich an die VID geschrieben und um nähere Informationen gebeten, worum es eigentlich geht, da ich nie etwas mit dem DVKA zu tun hatte.
Am 19.11. (Eingang 21.) kam eine Antwort des VID, die darauf einging, warum in Lettisch und nicht in Englisch geschrieben wird und die elektronische Post als nicht sicher angesehen wird.
Nähere Informationen kamen zur Forderung nicht, außer dass erstmals eine Zahlungstermin genannt wurde, nämlich der 24. November, also 3 Tage.
Am 25.11. habe ich meinen englischen Text nochmal in Lettisch an die VID geschickt. Ich habe aber auch darauf keine Antwort bekommen in Bezug auf die konkrete Forderung.
Am 5.12.2014 wurde mein Bankkonto gepfändet, ohne das ich wusste wofür.
Inkasso wurde der Bank mit der Begründung: Laut Inkasso Nr. 88/15341 von 04.12.2014, übrige Nicht-Steuer Einnahme: Inkasso1:“ vorgelegt. Mit diesem Text wurde wiederum kein Bezug zu den Anschreiben des VID, die wiederum keinen Bezug zum eigentlichen Inkassogrund hergestellten.

Etwa 2 Wochen nach der Inkasso bei meiner Bank wurde ich genauer über den Grund informiert. Dann habe ich es mit deutscher Bürokratie zu tun bekommen. Der DVKA (Berlin) wusste nichts zum Inkasso, konnte aber eine andere Stelle nennen, die wohl zuständig ist (Halle). Da habe ich etwas per E-Mail hin geschickt und angerufen und erfahren,, dass es angekommen ist. Ich sollte eine Eingangsbestätigung bekommen. Die Bestätigung kam nicht und auch keine Antwort auf mein Schreiben. Nach 2 Wochen habe ich nochmals angerufen und erfahren, dass es unmittelbar nach meinem Kontakt nach Hamburg an die zuständige Person  weiter gegeben wurde. Ich habe sofort dort angerufen und erfahren, dass diese Person schon länger krank ist. Ich habe daher mein Schreiben nochmals nach Hamburg geschickt. Von da habe ich relativ schnell dann ein Schreiben mit dem bisherigen Schriftwechsel etc. bekommen.
Es geht um eine Versicherung von mir, die ich vergessen habe, als ich nach Lettland gezogen bin.
Leider senden die keine oder wenig Antwort per E-Mail. Sie senden Antworten über den Postweg, gerade ist wieder was unterwegs.
Jedenfalls ist die Versicherung „eine Körperschaft des öffentlichen Rechts“. Daher ist der Mahnweg auch einfacher und daher habe ich von denen auch letztmalig am 21.02.2011 gehört. Anders ist der bei Privaten Versicherung zu denen es eine Versicherungsgesellschaft mbH in Hamburg gibt. Mit dieser werden aber keine Versicherungsdaten ausgetauscht.
Für mich steht gerade die Frage im Raum, bin ich als „freiwillig versicherter Selbständiger“ privat oder nach öffentlichen Recht = Pflichtversichert? Egal wer mich damals versichert hat, ich fühle mich privat Versichert, darum habe ich auch nach einen Titel gefragt, als ich die Rückforderung des vom VID eingezogenen Betrages gefordert habe. Die Antwort auf die Privat/gesetzlich steht von der Versicherung noch aus (Ich habe erst am Donnerstagabend gefragt: „Ich war als „freiwillig versicherter Unternehmer“ bei Ihnen versichert, was ist der Unterschied zu privater Versicherung?“). Vielleicht habe die ja einen einfache Lösung. Ich jedenfalls habe in einem Rechts-Forum angefragt und hoffe dort eine Antwort zu bekommen.