Weniger Nahrung weg werfen…

Verringerter Preis
Bald ablaufende Ware wird preiswerter ausgezeichnet.

Ja, das ist in Lettland ganz normal. In über 50% der Nahrungsmittel Läden, ob groß oder klein wird aktive Wegwerfen vermieden. An festen Stellen werden Produkte preiswerter ausgezeichnet, die nur noch kurz „Haltbar“ sind. Haltbar ist in Anführungsstrichen, weil die Nahrungsmittel natürlich viel länger haltbar sind.
Den Aufkleber auf dem Bild verwendet MAXIMA. Das Brot habe ich im großen MAXIMA XX in Talsi gekauft. Dort gibt es einen Korb mit entsprechenden Brot, Kuchen, Plätzchen, eben gebackene Produkte. Andere Stellen habe ich (noch) nicht gefunden. Die sollte es aber auch geben (Fleisch und Molkereierzeugnisse). Beim TOP in Stende sind noch Weihnachtskalender und Osterprodukte im Angebot (TOP ist sehr innovativ im Ausbau des Verkaufsnetzes*).
Brot, Marmelade und viele andere Produkte sind ohne Konservierungsstoffe und daher nach der EU nur kurz haltbar. Brot z.B. etwa 5 Tage, kann aber noch weitere 15 Tag zu Hause gegessen werden.
*In Stende 2014 neuer Markt, kürzlich neuer in Sabile, in Renda den Elvi übernommen und größer wieder eröffnet vor 2-3 Jahren. In Kuldiga wird gerade ein neuer Markt gebaut. Erst seit ein paar Jahren werden weitere Märkte mit dem Namen Labais eröffnet, die auch zur TOP-Gruppe gehören bzw. der SIA „Iepirkumu grupa”. Und über einigen mehr Läden wie nur TOP,  LABAIS, gebietet dann die DIANA AG in Ventspils.

Suppe machen geht wie?

Suppenzeit
Ein Suppe kann sehr Energiesparend gekocht werden.

Erst einmal warum eigentlich Suppe?
Bei der Suppe wird das was drin ist, nicht viel heißer wie 100 Grad, dagegen in der Pfanne wird alles viel heißer. Also gehen in der Pfanne viel mehr Vitamine und Inhaltsstoffe kaputt.
Ferner kann man in eine Suppe das einbringen, was einem unter die Finger kommt, ohne das es in relevanten Mengen vorhanden ist.

Das Suppe kochen ist nicht „fast food“, aber es benötigt nicht viel Zeit.
Ich schneide alles klein, heute: Brennesel, Kartoffeln, Gurke und Zwiebel (war es heute). Es kommt dann in den Topf. Eine große Tasse Wasser mache ich mit dem Wasserkocher heiß und gieße es in den Topf. Meinen Induktionskocher stelle ich auf 1000 und nach etwa 5 Minuten kocht die Suppe. Dann stelle ich aus. Nach etwa 10-15 Minuten koche ich die Suppe nochmals auf. Da wiederhole ich so 3-5 mal. Bis es kocht, dauert 30-90 Sekunden. Zwischendurch kommen noch 3 Teelöffel Buchweizen  und Gewürz hinzu. Vor dem vorletzten Aufkochen, stampfe ich die Sache im Topf. Dadurch wird die Suppe wieder „suppiger“.  Wenn es gerade zeitlich passt, schütte ich mein Mittagessen in eine Schale und esse es.

Das Besondere bei diesem Verfahren ist, dass ich nicht durch kochen und dadurch keine 10 Minuten der Zeit wirklich Strom gebraucht habe und mir trotzdem an der Suppe den Mund verbrennen kann.

11.Juli hinzu: Nachdem die Suppe das letzte Mal gekocht hat, gebe ich Knoblauch hinzu. Eine Zehe habe ich vorher daher klein geschnitten. Vorteil ist dass das Knoblauch nicht mit 100 Grad und etwas mehr erhitzt wird. Dadurch bleiben viele Nähr- und Wirkstoffe  erhalten.
Wenn es zu sehr an der Zuge brennt, trinke ich etwas warmen Tee (kaltes Wasser lindert nicht gut).
Der Knoblauch macht den Rachen frei und normalisiert meinen Bluthochdruck, spart mir eine Tablette am Tag.