Drei Hunde gibt es hier….

alter Hund
Diesen alten Hund mögen alle.

Ich hatte auf Aparnieki ja auch einen Hund. Tiki ist jetzt in Deutschland bei meiner Mutter, Schwester und Bruder. Dort hat sie es seit letztem Jahr viel besser, schon alleine die vielen Geburtstage wo hier Feuerwerk gemacht wird oder die Jäger und Wilddiebe aktiv sind. In diesem Spätsommer auch die vielen Gewitter. Auf Aparnieki kam noch ein Schießstand hinzu. Den Samstagnachmittag konnte man daher häufig vergessen.

Hier gibt es drei Hunde. Einen großen Schäferhund-Verschnitt und zwei kleine.  Einer davon ist ein Senior (Fotos), der ruhig sowie leise ist  und irgendwie zufrieden tut. Er lässt sich streicheln und ist das liebste Tier hier.

alter Hund 2
Er bewegt sich langsam und strahlt Ruhe aus.

Sein Kollege, der in der selben Wohnung wohnt, ist ein kleiner Teufel, der häufig bellt. In der warmen Jahreszeit bellt er  draußen und im Winter drinnen. Mich bellt der bei jeder Begegnung an. Wegen dem ist Trine, meine Katze, im März weggelaufen. Sie ist auch nicht wieder gekommen.
Der große Hund wohnt bei einer Familie tiefer und der hat auch eine Hütte für den Sommer draußen. Er ist etwas dumm, scheint es 😉

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Vom Wachsen und Ernte

Ernte 2014
Möhren habe ich in diesem Jahr zum erste Mal.

Nach langer Zeit will ich mal wieder was von hier schreiben. Das hier, was sich im Januar geändert hat.
Nicht wie auf Aparnieki hatte ich ja nicht alle Fläche zur Verfügung, sonder musste mich durchfragen und auch selber entscheiden.
So einen Garten wie ich hier habe, kann man sich nicht vorstellen. Im Frühling habe ich geschaut, wo eventuell Gartenfläche zur Verfügung steht. Dann ist nach einigen Tagen ein Mensch gekommen, der Fräsen könnte. Doch hier wollte der nicht fräsen, da müsste erst gepflügt werden.
Dann habe ich einen gefunden der pflügen kann. Der ist allerdings immer besoffen und kam einen Tag zu früh, weil er scheinbar das Geld brauchte.
Er kam an, hat dann quer gepflügt. Nach der Hälfte hat er dann beschlossen, es reicht und noch einmal quer vor her gepflügt.
Beim quer vor her pflügen, hat der meine schon gepflanzten Kartoffeln (ich hatte ihm gezeigt wo die Kartoffeln liegen) in seinem besoffenen Kopf umgepflügt. Die kamen dann im laufe der nächsten Wochen nach und nach zum Vorschein. Allerdings dann an anderer Stelle. Auch welche sehr nah an den Zucchini.
Immer wenn ich neue Flächen bepflanzen oder säen wollte, habe ich diese mit Hacke und Harke fein gemacht und so vorbereitet. Zu spät habe ich dabei gemerkt, das der Pflug Hohlräume produziert hat, wo z.B. eine Wühlmaus einfaches Spiel hat oder Ameisen gute Wohnung finden. Auch hatte ich schnell wieder Gras auf der Fläche, denn die Wurzeln waren ja noch intakt, lagen nur falsch herum.
Trotzdem habe ich bisher relativ gute Ernte. Bei noch etwas Sonne im Spätsommer habe ich sicher auch noch weitere gute Erfolge. Zur Zeit ist es zu nass und kalt.
Auf dem Bild sind Möhren, die ich selektiv immer für eine Woche ernte.  Die Möhren und einige Kartoffeln (die letzten Pflugkartoffeln) habe ich im Teich gewaschen, weil wegen des feuchten Wetters viel Erde daran ist.