Sauerei, diese Schweinerei..

Schweinerei
Schwein gehabt, haben Schweine selten.

Wie häufig kommen Schweine in der deutschen Sprache vor. Man hat schon Schwein gehabt oder ist einem blöden Schwein begegnet. Am letzten Freitag habe ich ein Schwein gesehen, was kein Schwein hatte. Es lag auf dem Rücken auf einem stabilen Tisch oder so etwas und man war kurz davor das Tier aufzutrennen. Das geschah im Freien auf einem Bauernhof, der an der Auffahrt zur Autobahn liegt. Im Haus selber war wohl nicht der Platz um das Schlachten vorzunehmen. Ein Bus war an der Autobahnauffahrt geparkt, der wohl zur Familie gehört und beim Schlachten geholfen hat.

Ich kam gerade von der Bushaltestelle an der Autobahnkreuzung Ventspils-Riga und Stende-Talsi. Meine Haltestellen heißt „Pagrieziens Talsi“. Sie ist unter www.1188.lv nicht direkt zu finden, sonder nur, wenn man sich die Strecke mit den Haltestellen anzeigen lässt. Die Haltestellen haben für mich den Vorteil, dass fast jeden Bus nehmen kann, der dort von Riga oder von Ventspils dort vorbei kommt.  Den Schwenker nach Talsi rein, machen die selten.

Also, die waren gerade kurz davor die riesige Sau aufzutrennen. Ich bin aus zwei Gründen schnell weiter. Mir wird schnell schlecht bei geöffneten Tieren (z.B.Kaiserschnitt bei Kühen) und ich musste schnell zur nächsten Bushaltestelle, um nach Stende weiter zu fahren. Nun der Bus bei Selekcija ließ etwa 10 Minuten auf sich warten, dass wusste ich aber vorher nicht.

Ich esse auch sehr wenig Fleisch, weil wir unseren Isidor aufgegessen haben. Das war das letzte Schwein auf dem Hof bei mir Zuhause in Deutschland und er bekam einen Namen und nachher trotzdem in die Wust.  „Ist das noch von Isidor?“,  war dann häufiger die Frage beim Essen. Ich dachte bei der dicken Sau auf dem Tisch wieder an Isidor, denn die Sau war einigen Jahre alt (viele Ferkel) und hatte sicher Anschluss an die Familie auf dem kleinen Hof. Nun spielte die Sau aber zumindest 2-3 Tage die Hauptrolle bei der Familie und sie wurde nach alter Tradition verwurstet (trotzdem Tod). Ihre Ferkel dagegen sind wohl, als sie fertig gemästet waren, hängend aufgeschnitten und zerlegt worden, neben den anderen viel 1000 Stück, die jeden Tag verarbeitet werden.
Ich denke ein oder zwei Ferkel, des letzten Wurfes, dürfen weiter auf dem Hof leben. Irgendwann zeigt sich (1-2 Jahre), welches die bessere Sau ist und dann wird das andere Schwein dann auf den stabilen Tisch oder so etwas kommen und traditionell verwurstet.

Schläfst du noch?

Schlafen sie noch?
Schlafende soll man nicht stören.

Hallo du, schläfst du noch und träumst von der weiten Welt? Aus der weiten Welt stammt vielleicht deine Matratze, zumindest aber Teile davon. Die Wolle für den Filz kommt eventuell von den weiten Wiesen Australien, der Naturkautschuk von einer Plantage aus Malaysia, die Federn aus China und das Erdöl für den Plastik deiner Matratze aus einer verschmutzten Quelle aus der Tiefe in Sibirien.
Ist es nicht an der Zeit hier mal einen Strich zu machen?
Unsere Vorfahren haben ihre Matratze nicht gekauft, sondern eine Sack mit den Fasern gefüllt die verfügbar oder aus Erfahrung gut waren.
Da setzen wir jetzt an. Wir bauen eine Matratze aus Naturstoffen, die den Ansprüchen heutiger Qualität und Nutzungsdauer entsprechen. Trotzdem wollen wir nicht in der Welt einkaufen sonder in Mittel- und Osteuropa. Dort erhalten wir Rohstoffe für eine riesige Vielfalt an Matratzen. Wir wollen unsere Lieferanten kennen und denen vermitteln, was wir wollen.
Keine Chemie und künstliche Fasern in den Rohstoffen, denn unsere Matratze ist kompostierbar.
Projekt einer Naturmatratze: www.projekt.oebis.eu

Eben noch einkaufen…

Ich war eben nochmal schnell einkaufen (Kartoffeln). Auf dem Rückweg musste ich dann an den Schienen warten, weil ein Zug den Weg versperrte. Am Bahnhof wartete schon einer aus der anderen Richtung. Den haben ich dann gefilmt.
Ich bitte mein Projekt zu unterstützen www.projekt.oebis.eu, denn in vielen Matratzen steckt sehr viel Erdöl im Transport und Material, beides will ich verringern.

Maus im Eimer

Mausefalle
Wie eine Pappröhre zur Mausefalle wird.

Ich habe irgendwo eine ‚richtige‘ Mausefalle, wo das Tier einen Schlag in den Nacken bekommt. Es kann aber auch sein, dass ein Fuß oder der Schwanz eingeklemmt wird und dann ist nicht nur der Tod, sondern auch eine Tier quälen, was äußerst bedenklich ist.
Ich hatte vor einigen Tagen eine Maus gehört. Dann habe ich eine gesehen und nach Lösungen im Netz gesucht. Gefunden habe ich diverse Lösungen mit „kippt und Maus fällt in etwas, wo sie nicht raus kommt“. Ich habe also eine Falle gebaut.

Der Kern der zuletzt endenden Toiletten-Papier Rolle, war hierbei der neue Kern der Falle. Die Rolle etwas gedrückt, dass unten eine gerade Fläche ist. Dann die Röhre auf die Tischkante legen, wo die Maus gesehen wurde oder Spuren hinterlassen hat.
Ich habe dann noch auf die Tischseite einen kleinen Stein in die Pappröhre gelegt, damit ich diese möglichst weit über die Kante hinaus schieben kann. Vorne in die Röhre kommt dann etwas Süßes.

Schon in der ersten Nacht hatte ich Erfolg. Die Falle löste aus, doch am anderen Morgen war keine Maus im Eimer, in den die Röhre mit Maus, Stein und Karamelle  geflogen ist. Die Karamelle war nicht mehr da, im Eimer etwas Kot der Maus. Ich tippte, die Maus ist in den Eimer gefallen, hat das Leckerli gefressen und ist dann Batman ähnlich aus dem Eimer entflohen. Es war ein Blecheimer mit Rillen und der war wohl nicht Bergsteiger- und Superspringmaus sicher.
Nummer 2: Ich habe jetzt einen Kunststoffeimer unter geschoben. Der erste hatte 1cm Wasser drin, damit die Maus nass wird und nicht mehr springen kann. Damit die Papprolle nicht ins Wasser fällt habe ich die mit einem Band gesichert (Loch in der Pappe ist auf dem Foto zu sehen). Nach etwa 15cm Fall würde die Rolle, vom Band gehalten, direkt über dem Eimer hängen bleiben, während die Maus in den Eimer fliegt.
Später habe ich aber den Eimer gegen einen größeren ohne Wasser getauscht.
Auch in dieser Nach hat die Maus die Falle ausgelöst. Ich hörte gegen 23 Uhr einige Geräusche. Als dann nachher trotzdem keine Maus im Eimer war, führe ich auf folgendes zurück. Die Maus war in der Röhre bis zum Gotina (spezielles Bonbon aus Zucker und Milch aus Lettland) gegangen, dann war das Röhrchen runter gefallen, nach kurzem Fall wurde es gedreht und vom Band gehalten. Die Maus muss sich am Röhrchen fest gehalten haben und dann über das Band zurück geklettert sein, denn das Bonbon war noch da.
Heute Nacht war keine Maus da. Ich denke es gibt ein Loch nach draußen oder zum Nachbarn. Das Loch hat die Maus jetzt von der anderen Seite geschlossen. Sie hat drauf  geschrieben: Das Schlaraffenland gibt es hier nicht!

Nachtrag 7.Juni: Die Maus und auch keine andere, haben sie hier sehen lassen. Es gibt jetzt erst mal draußen genug zu fressen. Erst im Oktober/November sollte ich meine Falle wieder bereit halten. Ich habe nämlich alles abgebaut.