nē un nē ir jā un wau wau

nē un nē ir jā
Nein keiner hat meine Zeitung nicht aus dem Briefkasten genommen.

Das habe ich mal gelernt, war wohl in Mathe und da war ich immer gut

Ich hatte einen Zettel an meinen Briefkasten geklebt: Wer Zeitungen klaut, könnte die auch später wieder in den Briefkasten stecken. Dann können andere auch Zeitung lesen. Heute war der weg und ein Zettel stattdessen angeklebt: „no one did not take“. Da ist nun mal eine doppelte Verneinung drin und „nē un nē ir jā“ heißt auf Lettisch „nein und nein ist ja“. Daher habe ich darunter geschrieben: No + No = Yes. Mal sehen ob was kommt und ich die Samstagszeitung mal wieder zu Gesicht bekomme.
Nachtrag 20.05.: Der Zettel war am anderen Tag weg. Die Zeitung war jetzt immer im Kasten. Es war gut darüber geredet („gezettelt“) zu haben. Nach dem Motto: Schreib mal wieder. 😉

Und dann will ich noch etwas vom Wochenende schreiben. Ich hatte ein gemietetes Auto und bin mit den Baltic-Things Kartons und einmal Hundetüten am Samstagmorgen nach Sabile zum Bus gefahren. Ich war gegen 7:55h da und es regnete. Da kam schon ein Bus. Ich aus dem Auto nachsehen und ja, „Kuldiga ->Riga“. Also ich dem Fahrer die Kartons unten in den Bus gepackt. Ihm 5 Euro vorgeschlagen und gegeben und dann ich wieder ins Auto, weil regnete. Ehe ich mich versah, war der Bus weg und es kam ein neuer „Kuldiga -> Riga“. Für mich war schnell klar, ich hatte dem langsamen Bus die Kartons gegeben. Die sind dann nämlich durch Tukums und Jelgava gefahren worden und kamen dann erst gegen 10:30h statt 9:55h in Riga an. Ich dann dem Empfänger die blöde Änderung per SMS mitgeteilt. Einige Stunden später habe ich ihm dann eine SMS geschickt, ob denn das Meiste geklappt hat. Er antwortete mit eine „yes“.
Ich bin von Sabile wieder nach Stende und habe mich etwas mehr auf die Fahrt nach Riga vorbereitet. Beim Weg nach Riga kam ich an mindestens 4 Baustellen auf der Schnellstraße vorbei. Hier scheint die EU wohl wieder einiges ins lettische Straßennetz zu investieren. Der Belag wird an den Baustellen erneuert.

Weidenkorb
Verschiedene geflochtene Dinge konnte ich fotografieren.

Schon im Raum Jelgava habe ich dann gehalten und die geflochten Körbe, Lampenschirme und anderes fotografiert.
Weil der Himmel bedeckt war, sind die Fotos sehr schön geworden.
Solche Sachen wie diese „Schale“ werden hoffentlich in Kürze bei Baltic-Things zu kaufen sein.
Vom Fototermin bin ich weiter nach Riga und dort zum Gerichtsvollzieher. Dem wollte ich die Vollstreckungsbefehle gegen die Immobilienfirma (Wohnung in Tukums vor 3 Jahren) in den Briefkasten werfen. Doch dunkle, dreckiges Treppenhaus und kein Briefkasten von Jānis J.  So bin ich dann erfolglos weiter gezogen und habe nach Jahren mal wieder in einem Lido Restaurant gegessen.
Anschließend bin ich über den großen Markt. Das heißt, da es regnete, war ich nur in den Hallen. Aber auch hier war es sehr interessant (ich war allerdings schon häufig dort). Ich hatte mir einiges notiert. Leider sind die Notizen durch versehentliches Löschen des Notiz-Programms abhanden gekommen 🙁
Bei heutiger Kontrolle der aktuellen Pakete bin ich auf eines der letzten Woche gestoßen: „Die Sendung befindet sich zur Adressklärung in der Hermes Niederlassung Karlsruhe.“ Das ist ja nicht so gut, zumal es ein dickes Paket ist. Es sind Hundetüten für einen Freizeitpark, der dort in der Gegend bekannt ist. Morgen soll nochmals ein Zustellversuch gestartet werden, ich hoffe Hermes findet www.tripsdrill.de morgen. Die warten nämlich schon.  Bei Saarbrücken sind die Pakete diesmal aufgegeben worden. Da geht ein Paket nach www.wild-park.de/de/ Direkt hat der Fahrer beim Park www.lochmuehlen.de ausgeliefert. Diese drei haben zusammen 5.000 Hundetüten bekommen. Wenn Ihr mal bei einem Park seit, sagt denen doch mal, die sollen mal auf www.koeter.de gehen. Wenn bei mir einer Tüten bestellt, freut sich eine Familie (Opa+Oma mit 5 Kindern und einem Enkelkind) hier, besonders. Die machen dann nämlich mit Kleben einige Euro nebenbei.