Würde, Grundrechte, ALG II, Hartz IV

Sanktionsfrei ist eine kostenlose Online-Plattform, die Hartz-IV-Sanktionen endgültig abschafft: Wir verpassen den Jobcentern ungefragt ein freundliches Online-Portal, das Betroffene umfassend informiert und kompetent begleitet. So vermeiden wir Sanktionen im Voraus! Mit Widersprüchen und Klagen bekämpfen wir Sanktionen und legen so die Jobcenter lahm. Und wir füllen verhängte Sanktionen aus einem Solidartopf auf. Denn niemand darf weniger haben als das verfassungsgemäße Existenzminimum!
https://www.startnext.com/sanktionsfrei

Sanktionssystem abschaffen!
Das Sanktionssystem in Hartz4 ist ersatzlos abzuschaffen.

Der Paritätische Wohlfahrtsverband – Gesamtverband hat den Armutsbericht 2016 zusammengefasst. Geschäftsführer Ulrich Schneider äußert sich im Vorwort sehr deutlich zu Sanktionen.

Wer den ganzen Bericht lesen möchte, findet ihn hier: http://www.der-paritaetische.de/uploads/media/ab2016_komplett_web.pdf

Na, Weihnachten vorbei?

In diesem Jahr war die Familie lange zusammen. Alle Feiertage lagen auf Donnerstag und Freitag und dann immer ein Wochenende. Eigentlich ideal für einen langen Urlaub ohne viel Urlaubstage. Ich habe gemerkt das es so ist bzw. viele davon begeistert waren.
Ich habe aus Lettland ein Paket und einen Novuss-Tisch nach Deutschland geschickt. Beides ist irgenwo in Polen stecken geblieben, aber am 23.12. auf den Weg gegangen. Es war eine extrem lange Zeit für Menschen, die auf Lieferungen gewartet haben.
Ab dem 4.Januar 2016 läuft die Mühle wieder. Schade für die die nicht gerne Arbeiten und/oder gerne in der Familie sind. Gut für die mit dem Gegenteil und die auf erledigte Arbeit warten.

Das arme Deutschland

kostenloses WIFI
Hier eine Kuh zum Thema aus Ventspils

Wenn ein Lette nach Deutschland kommt, wird er eine Gewohnheit vermissen. An öffentliche Plätze, Kaufhäuser und sonstwo, haben die Internet-Zugänge kein Passwort. Es gibt in Deutschland zwar Ausnahmen aber die sind selten. Kostenloser und automatisch zugängiger Internetzugang ist in Deutschland mangelwahre. Wo es dann kostenlos ist, muß man sich anmelden und verbringt Minuten für eine Anmeldung.
In Lettland gibt es in jeder größeren Bushaltestellen, in Kaufhäusern und vielen anderen Stellen WIFI kostenlos. Du kommt irgendwo hin und plötzlic meldet dein Gerät einen Email-Empfang oder unterwegs irgendwo empfang gehast. Das ist nicht selten, sondern sehr häufig. In Nähe des KDW in Berlin war ich sehr verdutzt als ich eben das hatte. In einem Lokal war ein Ellen langes Passwort, warum bloss?
Die Busse von Talsi haben 12345678 und das ist es auch schon. Bei der Lattelekom, muss man sich nur anmelden, wenn man mit dem Browser ins Internet geht. Aber was heißt anmelden, man muss auf einer Seite 10 Sekunden Werbung ertragen. In Deutschland muss man sich mit Email und Passwort anmelden und vielleicht sogar registrieren. Albern hoch drei, besonders für Besucher, Touristen. Irgend eine Stadt, glaube im Rheinland, will jetzt aber lettische Zustände schaffen.
Aktuell bei Meinfernbus, wo mein Gerät meldete, dass ich mich anmelden sollte. Ich also geklickt und und und… der Link ging einfach nicht. Dann war der Link nicht mehr da und ich habe auf die neue Aufforderung gewartet. Die kam dann nach etwa einer Stunde und die Seite war erreichbar. Ein kleiner Haken (bei schlechten Lichtverhältnissen kaum zu sehen) muß gesetzt werden (häufig nicht so einfach das klein Feld zu treffen). Aber dann war ich angemeldet. Warum nicht ein Button (AGB-ANERKENNEN) und beim Klick darauf geht es weiter,  wo steht (ANMEDUNG ABSCHLIESSEN)?

Weniger Nahrung weg werfen…

Verringerter Preis
Bald ablaufende Ware wird preiswerter ausgezeichnet.

Ja, das ist in Lettland ganz normal. In über 50% der Nahrungsmittel Läden, ob groß oder klein wird aktive Wegwerfen vermieden. An festen Stellen werden Produkte preiswerter ausgezeichnet, die nur noch kurz „Haltbar“ sind. Haltbar ist in Anführungsstrichen, weil die Nahrungsmittel natürlich viel länger haltbar sind.
Den Aufkleber auf dem Bild verwendet MAXIMA. Das Brot habe ich im großen MAXIMA XX in Talsi gekauft. Dort gibt es einen Korb mit entsprechenden Brot, Kuchen, Plätzchen, eben gebackene Produkte. Andere Stellen habe ich (noch) nicht gefunden. Die sollte es aber auch geben (Fleisch und Molkereierzeugnisse). Beim TOP in Stende sind noch Weihnachtskalender und Osterprodukte im Angebot (TOP ist sehr innovativ im Ausbau des Verkaufsnetzes*).
Brot, Marmelade und viele andere Produkte sind ohne Konservierungsstoffe und daher nach der EU nur kurz haltbar. Brot z.B. etwa 5 Tage, kann aber noch weitere 15 Tag zu Hause gegessen werden.
*In Stende 2014 neuer Markt, kürzlich neuer in Sabile, in Renda den Elvi übernommen und größer wieder eröffnet vor 2-3 Jahren. In Kuldiga wird gerade ein neuer Markt gebaut. Erst seit ein paar Jahren werden weitere Märkte mit dem Namen Labais eröffnet, die auch zur TOP-Gruppe gehören bzw. der SIA „Iepirkumu grupa”. Und über einigen mehr Läden wie nur TOP,  LABAIS, gebietet dann die DIANA AG in Ventspils.

Suppe machen geht wie?

Suppenzeit
Ein Suppe kann sehr Energiesparend gekocht werden.

Erst einmal warum eigentlich Suppe?
Bei der Suppe wird das was drin ist, nicht viel heißer wie 100 Grad, dagegen in der Pfanne wird alles viel heißer. Also gehen in der Pfanne viel mehr Vitamine und Inhaltsstoffe kaputt.
Ferner kann man in eine Suppe das einbringen, was einem unter die Finger kommt, ohne das es in relevanten Mengen vorhanden ist.

Das Suppe kochen ist nicht „fast food“, aber es benötigt nicht viel Zeit.
Ich schneide alles klein, heute: Brennesel, Kartoffeln, Gurke und Zwiebel (war es heute). Es kommt dann in den Topf. Eine große Tasse Wasser mache ich mit dem Wasserkocher heiß und gieße es in den Topf. Meinen Induktionskocher stelle ich auf 1000 und nach etwa 5 Minuten kocht die Suppe. Dann stelle ich aus. Nach etwa 10-15 Minuten koche ich die Suppe nochmals auf. Da wiederhole ich so 3-5 mal. Bis es kocht, dauert 30-90 Sekunden. Zwischendurch kommen noch 3 Teelöffel Buchweizen  und Gewürz hinzu. Vor dem vorletzten Aufkochen, stampfe ich die Sache im Topf. Dadurch wird die Suppe wieder „suppiger“.  Wenn es gerade zeitlich passt, schütte ich mein Mittagessen in eine Schale und esse es.

Das Besondere bei diesem Verfahren ist, dass ich nicht durch kochen und dadurch keine 10 Minuten der Zeit wirklich Strom gebraucht habe und mir trotzdem an der Suppe den Mund verbrennen kann.

11.Juli hinzu: Nachdem die Suppe das letzte Mal gekocht hat, gebe ich Knoblauch hinzu. Eine Zehe habe ich vorher daher klein geschnitten. Vorteil ist dass das Knoblauch nicht mit 100 Grad und etwas mehr erhitzt wird. Dadurch bleiben viele Nähr- und Wirkstoffe  erhalten.
Wenn es zu sehr an der Zuge brennt, trinke ich etwas warmen Tee (kaltes Wasser lindert nicht gut).
Der Knoblauch macht den Rachen frei und normalisiert meinen Bluthochdruck, spart mir eine Tablette am Tag.

An Ecolines

Rauchdetector bei zu viel Rauch.
Da ich manchmal nicht erkannt habe, warum der Bus gehalten hat, sind mir Raucher unsympathisch geworden.

Ecolines ist ein Unternehmen aus Estland welches Deutschland und Osteuropa mit Bussen verbindet.
Über uns (ecolines.net): „ECOLINES ist das grösste und erfahrenste internationale Verkehrsunternehmen im Baltikum, das täglich bequeme Reisen in 21 Länder und ca. 200 Städte anbietet.“
Mein Problem ist, wie die die 200 Städte verbinden.

Das habe ich an Ecolines geschrieben:
[Anfang] „Ich bin mit Euch gefahren und habe auch im Bus gesessen als er standen.
Warum wird fast 1 – 2 Stunden einmal in einer Stadt gehalten?
Warum wird 15 Minuten gesagt und es ist nicht selten länger?

Gefreut haben sich besonders die Raucher.
Ich bin kein Raucher. Warum wird nicht die Rückbank luftdicht abgeschlossen und mit Tür versehen (wie Toilette) an Raucher verkauft und 2 Plätze für gelegentliche Raucher frei gelassen. Raucher könnten etwas mehr bezahlen oder pro Rauchpause etwas zahlen.

Gefreut haben sich auch einige Menschen die Ein- oder Ausstiegen.
Warum werden solche Mitfahrer nicht mit kleinen Bussen/Vans/Taxis zur nächsten großen Haltestelle gefahren und Abgeholt?
(Ventspils, Talsi, Kandava, Tukums …. -> Riga;
Liepaja, Saldus, Jelgava … -> Riga;
Wroklaw, Lotz … ->Warschau;
Krakow, Kilce, Radom…. -> Warschau;
Rezeszow, Lubin… -> Bialystok etc. etc. ).
Kooperiert in DE mit Fernbusunternehmen www.meinfernbus.de oder www.postbus.de
Warum muss der Bus in die Städte zu den Haltestellen fahren?
Ihr kamt mit 45 Minuten Verspätung in Berlin an (im Stau gestanden) und in Riga war ich auch 15 Minuten später (ohne Stau).
Ohne diese Halts (vielleicht nur 2-3) wäre der Bus 2-3 Stunden eher in Riga.
Schade eigentlich:
Ich denke wenn die Busse fahren wird Geld verdient.
Wenn die Busse stehen, eher nicht.“ [Ende]
Alternativ gibt es noch (auch die Größten):
Lux-Gruppe ist das größte internationale Expressbus Unternehmen im Ostseeraum, das täglich die meisten Verbindungen in den baltischen Staaten bietet, nach St. Petersburg, Moskau und Minsk. Unsere Reisebusse fahren auch nach Prag, Helsinki und Berlin. Die Lux Express Gruppe bietet Busverbindungen von Lux Express, Lux Express Salon, Lux Express Sonder und einfache Express, Visa, Versicherungen und Fährtickets.

Ecolines hat nach drei Tagen auf das Schreiben gantwortet:
Sehr geehrter Herr Grotenhermen,
wir bedanken uns für Ihr Gutachten.
Mit freundlichen Grüßen
ECOLINES
Kundenservice Team

Was ist eine Privatversicherung?

Service Strategie DVKA
Privat oder gesetzlich, dass ist die Frage.

Am 22.10. schrieb mir die VID (Valsts ieņēmumu dienests – Staatliche Finanzverwaltung in Lettland) der DVKA (Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung – Ausland) fordert von mir Geld aus 2007 und erläuterte genauer die Zusammensetzung vermischt mit EU §, die das Recht dazu geben, grenzübergreifend zu Arbeiten.
Am 4.11. habe ich an die VID geschrieben und um nähere Informationen gebeten, worum es eigentlich geht, da ich nie etwas mit dem DVKA zu tun hatte.
Am 19.11. (Eingang 21.) kam eine Antwort des VID, die darauf einging, warum in Lettisch und nicht in Englisch geschrieben wird und die elektronische Post als nicht sicher angesehen wird.
Nähere Informationen kamen zur Forderung nicht, außer dass erstmals eine Zahlungstermin genannt wurde, nämlich der 24. November, also 3 Tage.
Am 25.11. habe ich meinen englischen Text nochmal in Lettisch an die VID geschickt. Ich habe aber auch darauf keine Antwort bekommen in Bezug auf die konkrete Forderung.
Am 5.12.2014 wurde mein Bankkonto gepfändet, ohne das ich wusste wofür.
Inkasso wurde der Bank mit der Begründung: Laut Inkasso Nr. 88/15341 von 04.12.2014, übrige Nicht-Steuer Einnahme: Inkasso1:“ vorgelegt. Mit diesem Text wurde wiederum kein Bezug zu den Anschreiben des VID, die wiederum keinen Bezug zum eigentlichen Inkassogrund hergestellten.

Etwa 2 Wochen nach der Inkasso bei meiner Bank wurde ich genauer über den Grund informiert. Dann habe ich es mit deutscher Bürokratie zu tun bekommen. Der DVKA (Berlin) wusste nichts zum Inkasso, konnte aber eine andere Stelle nennen, die wohl zuständig ist (Halle). Da habe ich etwas per E-Mail hin geschickt und angerufen und erfahren,, dass es angekommen ist. Ich sollte eine Eingangsbestätigung bekommen. Die Bestätigung kam nicht und auch keine Antwort auf mein Schreiben. Nach 2 Wochen habe ich nochmals angerufen und erfahren, dass es unmittelbar nach meinem Kontakt nach Hamburg an die zuständige Person  weiter gegeben wurde. Ich habe sofort dort angerufen und erfahren, dass diese Person schon länger krank ist. Ich habe daher mein Schreiben nochmals nach Hamburg geschickt. Von da habe ich relativ schnell dann ein Schreiben mit dem bisherigen Schriftwechsel etc. bekommen.
Es geht um eine Versicherung von mir, die ich vergessen habe, als ich nach Lettland gezogen bin.
Leider senden die keine oder wenig Antwort per E-Mail. Sie senden Antworten über den Postweg, gerade ist wieder was unterwegs.
Jedenfalls ist die Versicherung „eine Körperschaft des öffentlichen Rechts“. Daher ist der Mahnweg auch einfacher und daher habe ich von denen auch letztmalig am 21.02.2011 gehört. Anders ist der bei Privaten Versicherung zu denen es eine Versicherungsgesellschaft mbH in Hamburg gibt. Mit dieser werden aber keine Versicherungsdaten ausgetauscht.
Für mich steht gerade die Frage im Raum, bin ich als „freiwillig versicherter Selbständiger“ privat oder nach öffentlichen Recht = Pflichtversichert? Egal wer mich damals versichert hat, ich fühle mich privat Versichert, darum habe ich auch nach einen Titel gefragt, als ich die Rückforderung des vom VID eingezogenen Betrages gefordert habe. Die Antwort auf die Privat/gesetzlich steht von der Versicherung noch aus (Ich habe erst am Donnerstagabend gefragt: „Ich war als „freiwillig versicherter Unternehmer“ bei Ihnen versichert, was ist der Unterschied zu privater Versicherung?“). Vielleicht habe die ja einen einfache Lösung. Ich jedenfalls habe in einem Rechts-Forum angefragt und hoffe dort eine Antwort zu bekommen.

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